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Ruhepuls
zu messen. Mit 66 Schlägen war ich auf 6800 m doch sehr zufrieden. Als um
Mein
Essen ging auch zur Neige. Ich war sehr gelassen. Also, kein erneuter
Gipfelversuch. Bis auf 7300 m hatte ich es geschafft. Und ich war gesund. Keine
Kopfschmerzen, kein Schwindel, kein Erbrechen. Die fünf gefrorenen Finger
schmerzten zwar, doch das würde sich auch wieder bessern. Meine Gedanken
gingen jetzt schon in Richtung Pik Lenin. Der
Schnee war sehr kalt. Die Schier wollten am Anfang nicht so richtig laufen,
doch je näher ich Camp 2 kam, desto besser wurde es. Trotz 30 kg auf dem
Rücken! Zwei Stürze im tiefen Pulverschnee verliefen glimpflich. Ich
spürte, dass ich einfach sehr viel Energie auf Camp 3 gelassen hatte. Im Camp 1 angekommen, brauchte ich einige Zeit um
mich zu sammeln. 1400 Höhenmeter hatte ich schon geschafft. 1000
Höhenmeter lagen noch vor mir.
Im
Depot verstaute ich noch die letzten Sachen und machte mich auf den Weg ins
Basislager. Nach kurzer Zeit hörte ich eine Stimme hinter mir. Es war
Ronny, der leider auf Camp 2 abbrechen musste. Er hatte die Socken gewechselt,
große, blutige Blasen bekommen und das war es dann. Heute war es sehr
heiß. Ich war froh, nicht alleine ins Basislager gehen zu müssen.
Meine Kraft war schon ziemlich aufgebraucht und der Rucksack war verdammt
schwer. Um Würde
es das Schneckentempo noch nicht geben, so hätte ich es am
Ein
junger Russe stürmte in unser Gemeinschaftszelt und schrie ich hätte
ihm sein Zelt gestohlen. Er gestikulierte wild herum und zeigt auf seinen Namen
auf der Zelthülle. Ivan irgendwas sei sein Name und das stehe da drauf.
Achim spricht Russisch und versuchte zu vermitteln. Ivan war so wütend,
dass er mich sogar schlagen wollte. Und anzeigen wollte er mich auch. Da war
aber jetzt der Spaß vorbei! Nach
einigem hin und her kam heraus, dass ich anscheinend das falsche Zelt abgebaut
hatte. Aber es stand doch auf unserem Platz! Und es war das einzige Red Fox
Zelt. Ich konnte es eindeutig sehen, als ich zu Camp 1 abgefahren war. Und ich
glaubte beim Zeltabbau, die fremden Sachen im Zelt hätte jemand deponiert.
Machen ja einige so. Nun sei alles weg, und er könne nicht mehr rauf, weil
seine Utensilien weg seien. Besonders die Steigeisen würde er brauchen.
Ich hatte die Sachen doch bei zwei Franzosen deponiert. Achim
erklärte ihm nochmals, dass es sich nur um eine Verwechslung handeln
könne und ich es nicht nötig hätte ein Zelt zu stehlen.
Vielleicht hätte ich genauer schauen sollen. Doch das Zelt stand auf
unserem Platz in Camp 1. Dort hatten wir unser Red Fox Zelt stehen lassen! Kurze
Zeit später kam Ivan zurück und wollte, dass ich mit ihm gehe. Ich
wollte nicht und er sagte „No Danger“. Also machten Achim, Ronny
und ich uns auf den Weg. Bei Wodka, Bier und für mich Cola ging es in die
nächste Runde. Er wollte einen Träger bezahlt haben, der das Zelt
erneut ins Camp 1 tragen würde. Ivan wollte das selber nicht mehr tun.
Ivan kannte meinen Reiseveranstalter. Sollte UNSER Zelt auftauchen, würde
er es mit zu Elena, zu Asia Mountains nehmen. Ein Teil der Gruppe
beschloss nach dem Frühstück nach Subashi zu gehen. Der Rest wollte
mit dem Jeep fahren. Die Bewegung tat richtig gut, denn die Fahrt nach Kashgar
würde ca.
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